unsere Tiere

Unser Anspruch ist das Wohlbefinden unserer Rinder. Unseren Tieren soll es gut gehen und sie sollen natürlich immer gesund und fit sein. Nur durch die Berücksichtigung ihrer natürlichen Bedürfnisse ist auch eine hervorragende Fleischqualität gewährleistet. Unsere Tiere leben ganzjährig auf der Weide mit viel Platz, frischer Luft und Unterständen zum Schutz vor Wind, Niederschlägen und Sonne. Die Kälber bleiben mindestens 10 Monate bei der Mutter, männliche Tiere kommen dann vor der Geschlechtsreife in eine extra Herde um Inzucht zu vermeiden, weibliche Tiere verbleiben ihr ganzes Leben bei uns im Herdenverband. Die Tiere werden zum Ende ihres Lebens nicht an einen Schlachthof verbracht, sondern unter größtmöglicher Vermeidung von Stress in ihrer gewohnten Umgebung auf der Weide geschlachtet.

Unsere Tiere gehören zu den Rassen Aubrac und Highland, beides sehr robuste Fleischrindrassen.

Die Rasse Aubrac stammt aus einer Bergregion der südlichen Auvergne im Südwesten Frankreichs. Durch ihre Genügsamkeit, Robustheit und gute Raufutterverwertung ist diese Rasse sehr gut für die ganzjährige Freilandhaltung geeignet.

Aubracs bringen ideale Voraussetzungen für die Mutterkuhhaltung mit. Das mittelrahmige Rind bietet gute Muttereigenschaften, ist leichtkalbig und erzielt durch gute Milchleistung und Futterverwertung hohe Tageszunahmen. Das friedfertige Temperament macht den Umgang mit den Tieren besonders angenehm. Die Rasse ist zudem durch ein besonders attraktives Exterieur gekennzeichnet. Das Haarkleid reicht in der Färbung von rötlich-braun über weizengelb hin zu grau-weißlich. Die Vorhand der Bullen geht nahezu ins Schwarze über. Schleimhäute, Hornspitzen, Klauen und Schwanzquaste sind im Rassestandard schwarz. Das Flotzmaul und die Augen sind von einer weißen Umrandung gesäumt (das sogenannte „Mehlmaul“).

Für mehr Infos zur Rasse und zur Herkunft gibt es auch noch ein tolles Video auf Youtube:

 

Das Hochlandrind gilt als gutmütig, robust und langlebig, aber auch als wehrhaft bei guten Mutterkuheigenschaften. Es eignet sich für die ganzjährige Freilandhaltung, kalbt leicht und ohne menschliche Hilfe.

Hohe Niederschläge und Stürme bei steinigen und wenig ergiebigen Weiden im Sommer und sehr lange, nasse und harte Winter ohne besondere Zufütterung und Stall, waren die extremen Lebensbedingungen im schottischen Hochland und auf den vorgelagerten Inseln. Die ursprüngliche Farbe der Rasse war schwarz, wechselte durch Züchtung aber zum heute vorherrschenden rötlich-braun. Die langen und möglichst symmetrischen Hörner sind in der Regel geschlechtsspezifisch unterschiedlich geformt. Bei Bullen haben sie idealerweise eine kräftige, waagerecht nach vorne gebogene Form. Bei den Kühen sind die Hörner meist deutlich länger und weit auslandend nach oben gebogen.

Auch über Highlands gibt es ein schönes Video mit ausführlicheren Infos zur Rasse und Haltung auf Youtube: